Merkel zittert, Deutschland wankt: Ein Zittern als Sinnbild für die Krise des Landes

Angela Merkels Zitteranfälle beschäftigen die Medien. Dabei weist dieses Phänomen auch über die Person Merkel hinaus – es kann als Sinnbild für die Krise verstanden werden, auf die sich Deutschland nach 14 Jahren Merkel-Regierung mit großen Schritten zubewegt.

Die Medien berichteten am Donnerstag über einen erneuten Zitteranfall von Angela Merkel. An dieser Stelle soll nicht über die Gesundheit der Kanzlerin spekuliert werden oder darüber, ob “wir Angst haben müssen”. Es ist aber festzuhalten, dass dieses Zittern nach 14 Jahren Merkel-Regierung geradezu sinnbildlich den Zustand des Landes beschreibt, das sich zügig auf eine tiefe gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Krise zubewegt.

Außenpolitisch haben die Regierungen Merkels das Land weiter in die Irre geführt: Unbeirrbar stehen sie an der Seite des absteigenden und immer unberechenbarer agierenden transatlantischen Hegemons, gegen Russland, vielleicht auch bald gegen China, solidarisch bei dessen Abenteuer in Venezuela, im Iran-Konflikt höchstens rhetorisch aufmuckend. Diese transatlantische Nibelungentreue führt Deutschland ins Nirgendwo und widerspricht den grundlegenden strategischen Interessen des Landes.

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